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2011 konnte der Förderverein »Freunde
des Wolfschneiderhofes in Taufkirchen« auf sein 25-jähriges
Bestehen zurückblicken.
Am Samstag, 28. Mai 2011, in interner Veranstaltung
mit geladenen Gästen aus dem öffentlichen Leben Taufkirchens,
ernannte unsere aktuelle 1.Vorsitzende Angelika Steidle Annette Dudenhöffer
(vormals Annette Zimmermann), die erste 1.Vorsitzende und Ernst Kistler,
Taufkirchens Heimatpfleger bis 2010 und ebenfalls Gründungsmitglied,
zu Ehrenmitgliedern. Ihnen und allen Gründungsmitgliedern wurde seitens
des aktuellen Vorstands per Urkunde die Anerkennung für ihre besonderen
Verdienste für den erfolgreichen Aufbau des Vereins ausgesprochen.
Heute ist der Verein ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in
Taufkirchen und in dieser Funktion nicht mehr wegzudenken.
Bürgermeister Pötke ehrte Ernst Kistler darüberhinaus für
seine langjährigen Verdienste um Heimathaus und Heimatmuseum mit
der Ritter-Hilprand-Medaille der Gemeinde Taufkirchen. Ohne ihn (und Altbürgermeister
Riedle und Ex-Gemeinderat Lanzinger) würde es das Heimathaus, der
aufwändig renovierte bzw. sanierte Wolfschneiderhof, und damit auch
das Heimathaus und den Förderverein, so nicht geben.
Am Sonntag, 29. Mai 2011 wurde dann in Anwesenheit
von Landrätin Rumschöttel und Taufkirchens Bürgermeister
Pötke die öffentliche Festveranstaltung ausgerichtet. Das schöne
Wetter machte es möglich, drinnen und draußen zu feiern. 250
oder mehr Bürger Taufkirchens und wohl auch viele von außerhalb
waren gekommen, um an den Festivitäten teilzunehmen.
Der Tag begann im fast schon überfüllten Garten des Wolfschneiderhofes
mit einem historischen Feldgottesdienst durch Pfarrer Gerhard Hilfinger.
Eine eigens für dieses Jubiläum angefertigte Standarte wurde
dabei feierlich nach altem Brauch geweiht. Wo man auch hinhörte,
die Standarte stieß auf einhellige Bewunderung. Drei Salutschüsse,
wie nach altem Brauch, des örtlichen Schützenvereins beendeten
die Feierlichkeiten und leiteten über zu einem großen Festumzug,
angeführt von der Freiwilligen Feuerwehr Taufkirchen, vom Wolfschneiderhof
über die Münchener Straße und den Köglweg zum Festzelt
im Sport- und Freizeitpark. Dort wurde bei zünftiger Blasmusik der
Taufkirchner Blaskapelle, nicht nur bewährte Volksmusik, auch moderne
Rhythmen der goldenen Swing-Ära waren zu hören, ausgiebig bis
in den späten Nachmittag bzw. frühen Abend gefeiert. Die vielfältigen
angebotenen Speisen und Getränke, für jeden war etwas dabei,
trugen nicht unerheblich zur Steigerung der heiteren Stimmung bei. Landrätin
Johanna Rumschöttel war gekommen, nahm nicht nur an Feldgottesdienst
und Festzug teil, sondern wußte auch die Verdienste des Vereins
um heimatliche Tradition und Brauchtum zu würdigen. Für die
Unterhaltung am Nachmittag waren eigens vom Irschenberg die Goaslschnalzer
gekommen, ihre Vorführung erregte allgemeine Bewunderung. Die Vereinsvorsitzende
Angelika Steidle stellte in heiteren Versen den Verein samt seiner ihn
tragenden ehrenamtlich helfenden Mitglieder vor.
So ging ein rundum gelungenes Jubiläumsfest allmählich
zu Ende. Veranstalter wie Gäste waren's zufrieden: die Gäste
waren voll des Lobes, die Veranstalter wurden auf diese Weise für
ihre vielen Mühen bei Vorbereitung und in Durchführung der 2
Festtage entschädigt. Nachfolgende Impressionen
von dieser Jubiläumsfeier mögen die Erinnerung an die außergewöhnlichen
Tage festhalten.
[Günter Valdorf]
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