40 Jahre auf dem Wolfschneiderhof
ZWEI STATTLICHE JUBILÄEN
Auch wenn das ursprüngliche Alter des Wolfschneiderhofes sich mittlerweile über drei Jahrhunderte erstreckt,
konnte heuer gleich ein zweifaches 40-jähriges Jubiläum begangen werden.
1986 wurde das vom ehemaligen Gemeindeheimatpfleger Ernst Kistler initiierte und gestaltete erste kommunale
Museum im Landkreis München justament im Bauernanwesen "Zum Wolfeschneider" eröffnet.
Die örtliche Heimatpflege organisierte aus diesem Anlass im Mai diesen Jahres insgesamt fünf Veranstaltungen.
So gab es einen vielbesuchten Backtag, ein rundum gelungenes Museumsfest mit einem umfangreichen Rahmenprogramm
und einen Museumstag für Senioren. Zusätzlich wurden mit der Volkshochschule Taufkirchen ein Dialektabend mit dem
überregionalbekannten Prof. Dr. Anthony Rowley, eine Nachtwächterführung und ein anschließender Filmabend angeboten.
Alle Veranstaltungen stießen auf großes Interesse und eine durchgehend positive Resonanz.
Beim Museumsfest würdigten auch Landrat Christoph Göbel und Bürgermeister Dr. Sebastian Thoma das jahrzehntelange
Engagement für diese einzigartige Einrichtung der Gemeinde.
Mit einer Jubiläums-Johannidult feierten dann am 27. Juni die Freunde des Wolfschneiderhofes das 40-jährige Bestehen
ihres Fördervereins. Vorstand Michael Lilienthal ehrte etliche ehemaligen Engagierten. So konnte er die Gründungsvorsitzende
Annette Zimmermann (spätere Dudenhöffer) persönlich begrüßen und ihre Aufbauarbeit würdigen. Auch weitere frühere
Funktionsträger konnten geehrt werden. Auch im Gedenken an ihren verstorbenen Gatten Helmut Rösch (jahrelang 1.Vorstand)
wurde das beeindruckende Engagement von Edith Rösch (viele Jahre Schriftführerin) herausgestellt.
Trotz hochsommerlicher Temperaturen fühlten sich die zahlreich erschienenen Gäste bei der Jubiläums-Johannidult sichtlich wohl.
Förderverein und örtliche Heimatpflege setzen sich gemeinsam seit vier Jahrzehnten für den Erhalt und die Pflege des Wolfschneiderhofes
und des Museums ein. Mit regelmäßigen Veranstaltungen füllen sie diesen immer wieder mit neuem Leben.
Und so soll es nach dem Wunsch aller Beteiligten auch in den nächsten Jahrzehnten weitergehen...
mm