Reise nach Marling

Die Freunde des Wolfschneiderhofes machten sich am Sonntag, 09.10.2016, zu ihrer dreitägigen Reise nach Marling in Südtirol auf.

Nach einer Brez‘n-Brotzeit unseres Tobias Götz (die auch andere Busreisende ob ihrer Qualität anlockte) und frisch gebrühtem Kaffee fuhren wir am Sonntagmorgen mit dem neuesten Bus der www.larcher-tours.de über Kufstein nach Innsbruck, weiter nach Sterzing und Brixen. Dort hatten wir Gelegenheit, die älteste Stadt Südtirols (Bischofssitz) und Urlaubsort von Papst Ratzinger zu besuchen.

Die Entstehung der tausendjährigen Stadt am Zusammenfluss von Rienz und Eisack geht zurück auf die Schenkung des Gutshofes Prihsna durch den Karolingerkönig Ludwig das Kind an den Bischof von Säben Zacharias im Jahr 901 n. Chr. Brixen war über Jahrhunderte Hauptort des gleichnamigen Fürstbistums und bis 1972 Residenz des Bischofs. Von der Bedeutung der Stadt als spirituelles und kulturelles Zentrum Tirols zeugen heute noch zahlreiche Kulturschätze.



Es war ausreichend Zeit zum Flanieren und Betrachten, besonders den Dom mit dem Domkreuzgang, die Pfarrkirche St. Michael und den Weißen Turm. Historische Gaststätten luden zum Mittagessen ein. Bei strahlendem Himmel bewunderten wir den Hofgarten und trennten uns nur schwer von dieser traditionsreichen Stadt.

Danach ging es über Bozen nach Meran und Marling.

Gegen 17:00 Uhr bezogen wir unsere Zimmer im Hotel „Marlinger Hof“ in Marling. Nach einer Ruhepause trafen wir uns zu einem gemütlichen Abendessen.


2. Tag Montag, 10.10.2016

Meran ist das deutschsprachige Zentrum Südtirols, Kurstadt mit wunderschönen Sommer- und Winterpromenaden. Hier gilt das Motto: Bummeln, Genießen, Einkaufen. Wir hatten Glück: an der sonnigen Sissi-Promenade lauschten wir dem Rauschen der Passer und genießen frisch gepresste Säfte und Kastanientorte.
Auch das Einkaufen kommt nicht zu kurz in den zahlreichen Laubenboutiquen und speziellen Metzgerläden mit Speck, Kaminwurzen und Salami, dazu die Vinschgerl und den Bergkas ein herrlicher Genuß.

Nachmittags fuhren wir über Schenna zum Dorf Tirol, dort war vor allem das Landesmuseum auf Schloß Tirol ein lohnendes Ziel, weil die Geschichte Südtirols sehr anschaulich dargestellt ist. Wie schon am Vortag war uns der Wettergott gut gesonnen, es schien die Sonne und es war warm. Oberhalb der Stadt erkundeten wir den sonnigen Tappeinerweg, ein im 19. Jahrhundert angelegter botanischer Lehrpfad mit über 400 beschrifteten Baum- und Strauchexemplaren.

Auf der neu angelegten Fußpromenade gefiel uns die Aussicht in das weite Meraner Tal mit Apfelbäumen, Weinreben, Kastanien- und leuchtend orangen Früchten der Kakibäume, die winterharte Kaki verführt mit saftig-süßem Fruchtfleisch ihrer Sharonfrucht & einem Aroma von Birne & Aprikose!

Nach diesem bewegungsreichen Tag bereiteten uns die Wirtsleute einen Südtiroler Abend mit Musik, Jodeln und Gesang der Wirtin, die uns zu Spezialitäten aus der Küche ihre Südtiroler Heimat gekonnt und harmonisch näherbrachte.


3. Tag, Dienstag, 11.10.2016

Der kommende Tag war dann geprägt von einer Dolomitenrundfahrt durchs 
Pustertal bis nach Sexten.

Das Land der Drei Zinnen, so wird das Hochpustertal mit seinen Gemeinden Niederdorf, Innichen, Prags und Sexten genannt. Schließlich liegt die berühmte Felsformation, Teil des Unesco Weltnaturerbes Dolomiten, in diesem Gebiet.

Die Aussicht auf die Drei Zinnen war leider von Wolken verdeckt. Die Reisenden spürten die Kälte in dieser Höhe, wehmütig dachten wir an die sonnigen Tage in Meran zurück.

Dem Busfahrer Jürgen von Larcher-Touristik, der uns mit seinem neuen Bus mit großer Umsicht und Routine sehr sicher zu den verschiedenen Zielen gefahren hat, muss Hochachtung gezollt werden – auch durch den frisch gefallenen Schnee nach dem Felbertauerntunnel steuerte er uns souverän auf den rutschigen Straßen!

Müde und erfüllt von den zahlreichen Impressionen im Meraner Land kamen wir pünktlich wieder in Taufkirchen an.

Fotos: Hartmut Samulewicz
Text: Hartmut Samulewicz, Edith Rösch

Zurück

Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Bitte addieren Sie 3 und 6.